Zahnarztangst: Hier dürfen Sie langsam machen.
Viele unserer Patientinnen und Patienten haben den Zahnarzt jahrelang gemieden. Heute kommen sie regelmäßig — nicht, weil die Angst weg war, sondern weil sie ernst genommen wurde.
Katja & Laura vom Empfang
sind Ihr erster Kontakt — gern auch nur telefonisch
So arbeiten wir mit Ihrer Angst, statt gegen sie
- Unverbindlicher Erstkontakt: Auf Wunsch beginnt alles mit einem Telefongespräch — kostenlos und ohne Behandlung.
- Mehr Zeit, eingeplant: Angsttermine bekommen bei uns bewusst längere Slots. Niemand schaut auf die Uhr.
- Jeder Schritt angekündigt: Es passiert nichts, was wir nicht vorher erklärt haben. Überraschungen sind das Gegenteil von Vertrauen.
- Ihr Stopp-Zeichen: Ein Handzeichen genügt, und wir unterbrechen. Sofort, ohne Diskussion.
- Kleine Etappen: Lieber drei entspannte Termine als ein erzwungener. Das Tempo bestimmen Sie.
Warum sich der Weg lohnt
Aufgeschobene Probleme werden im Mund leider nicht kleiner: Aus dem kleinen Loch wird die Wurzelbehandlung, aus dem Zahnfleischbluten die Parodontitis. Wer den ersten Schritt macht, spart sich fast immer die größeren — gesundheitlich und finanziell.
Und falls Sie lange nicht da waren: Der Einstieg ist meist sanfter als gedacht — oft beginnt alles mit einer einfachen Prophylaxe und einem Plan, den wir gemeinsam in Ruhe durchgehen.
Ihr erster Termin bei uns, Schritt für Schritt
- Vorab am Telefon: Sie sagen uns, dass Angst ein Thema ist — mehr braucht es nicht. Wir planen automatisch mehr Zeit ein.
- Ankommen: Keine Wartezimmer-Ewigkeit; Angsttermine legen wir bewusst so, dass es zügig losgeht.
- Nur reden, wenn Sie wollen: Der erste Termin darf ein Gespräch im Sitzen sein — Behandlungsstuhl optional, Instrumente bleiben weg.
- Schauen ohne Folgen: Wenn Sie bereit sind, schauen wir einmal vorsichtig — und besprechen danach in Ruhe, was wir gesehen haben und was es bedeuten würde.
- Ihr Plan, Ihre Etappen: Sie bekommen einen ehrlichen Befund und einen Vorschlag in kleinen Schritten, inklusive schriftlichem Kostenvoranschlag. Ob und wann es losgeht, entscheiden Sie.
So sieht der Weg aus, den viele unserer heutigen Stammpatientinnen und -patienten gegangen sind. Nicht in einer Woche — aber Schritt für Schritt, in ihrem Tempo.
Die Fragen, die sich Angstpatienten wirklich stellen
Ich schäme mich für den Zustand meiner Zähne. Werde ich verurteilt?
Nein. Wir haben alles schon gesehen, und niemand bei uns hält Vorträge. Dass Sie kommen, ist das Einzige, was zählt — der Zustand Ihrer Zähne ist unsere Aufgabe, nicht Ihre Schuld.
Kann ich erst einmal nur reden, ganz ohne Behandlung?
Ja, genau so machen wir das gern. Der Erstkontakt kann ein unverbindliches Telefongespräch sein, und auch der erste Termin darf ein reines Kennenlernen bleiben: schauen, erklären, Vertrauen fassen. Behandelt wird erst, wenn Sie so weit sind.
Was passiert, wenn ich während der Behandlung nicht mehr kann?
Dann machen wir Pause — so einfach ist das. Wir vereinbaren vorher ein Stopp-Zeichen, mit dem Sie die Behandlung jederzeit unterbrechen können. Sie behalten die Kontrolle, nicht wir.
Wie läuft die Behandlung bei starker Angst konkret ab?
In Ihrem Tempo und in kleinen Schritten: Wir erklären jeden Handgriff vorher, beginnen mit dem Angenehmsten und steigern uns nur so weit, wie Sie mitgehen. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass die Angst nach den ersten Terminen deutlich kleiner wird.
Was kostet mich der erste Schritt?
Das unverbindliche Telefongespräch: nichts. Und vor jeder größeren Behandlung bekommen Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag plus auf Wunsch eine zinslose Finanzierung über bis zu 6 Monate — damit auch die Kostenfrage keine Angst machen muss.
Woher kommt Zahnarztangst eigentlich?
Meist aus echten schlechten Erfahrungen — oft Jahrzehnte zurück, häufig aus der Kindheit. Die Angst ist also kein „Anstellen“, sondern eine erlernte Schutzreaktion. Die gute Nachricht: Was gelernt wurde, kann durch neue, gute Erfahrungen überschrieben werden.
Darf ich eine Begleitperson mitbringen?
Sehr gern. Eine vertraute Person im Wartezimmer oder — wenn Sie möchten — mit im Zimmer nimmt vielen Patientinnen und Patienten spürbar Druck. Sagen Sie einfach bei der Terminvereinbarung Bescheid.
Was, wenn ich vor lauter Angst absage?
Dann rufen Sie an und sagen es ehrlich — das ist uns deutlich lieber als stilles Fernbleiben, und niemand macht Ihnen einen Vorwurf. Wir vereinbaren einfach einen neuen Anlauf, gern mit noch kleinerem Einstieg, etwa nur einem Gespräch.
Wie bereite ich mich auf den ersten Termin vor?
Gar nicht groß — kommen Sie einfach. Hilfreich ist, wenn Sie uns vorab sagen, wovor genau Sie sich fürchten (Geräusche, Spritzen, Kontrollverlust), dann stellen wir uns darauf ein. Kopfhörer mit eigener Musik sind ausdrücklich willkommen.
Der erste Schritt ist ein Anruf. Mehr nicht.
Kein Termin, keine Behandlung, keine Verpflichtung: Erzählen Sie uns am Telefon, wovor Sie sich fürchten — und wir erzählen Ihnen, wie wir damit umgehen.
Zahnarztpraxis Lüftner & Jung
Frankfurter Straße 31 · 35392 Gießen
Anfahrt planen- Mo – Do
- 8:00 – 18:00 Uhr
- Freitag
- 8:00 – 15:00 Uhr
- und nach Vereinbarung