Schätzungen zufolge geht ein erheblicher Teil der Erwachsenen nur mit Unbehagen zum Zahnarzt — und manche seit Jahren gar nicht mehr. Wenn Sie dazugehören: Sie sind nicht allein, und Sie sind bei uns richtig. Hier sind sieben Dinge, die unseren Angstpatientinnen und -patienten wirklich geholfen haben.
1. Sagen Sie es uns — am besten schon am Telefon
Der wichtigste Schritt ist der einfachste: Sprechen Sie die Angst aus. Wer uns vorab sagt „Ich habe große Angst“, bekommt automatisch mehr Zeit, mehr Erklärung und ein langsameres Tempo. Niemand muss tapfer sein.
2. Starten Sie mit einem Termin ohne Behandlung
Bei uns darf der erste Kontakt ein unverbindliches Telefongespräch sein — und der erste Termin ein reines Kennenlernen. Praxis anschauen, Fragen stellen, wieder gehen. Das nimmt dem Ort das Bedrohliche.
3. Vereinbaren Sie ein Stopp-Zeichen
Kontrollverlust ist der Kern vieler Zahnarztängste. Ein vorher vereinbartes Handzeichen — Hand heben, Behandlung stoppt sofort — gibt Ihnen die Kontrolle zurück. Aus unserer Erfahrung: Wer weiß, dass er jederzeit stoppen kann, muss es fast nie tun.
4. Wählen Sie Termine, die zu Ihnen passen
Morgens direkt als erster Termin bedeutet: kein langes Warten, kein Grübeln im Wartezimmer, kein Bohrergeräusch von nebenan. Sagen Sie uns, was Ihnen hilft — wir planen entsprechend.
5. Bringen Sie Ablenkung mit
Kopfhörer mit der eigenen Musik oder einem Podcast sind ausdrücklich erlaubt. Viele empfinden es als große Erleichterung, die Geräuschkulisse selbst zu bestimmen.
6. Klären Sie die Kostenangst gleich mit
Bei manchen ist es gar nicht (nur) der Bohrer — es ist die Sorge vor der Rechnung. Deshalb gilt bei uns: schriftlicher Kostenvoranschlag vor jeder größeren Behandlung und auf Wunsch eine zinslose Finanzierung. Keine Überraschungen, auch nicht auf dem Papier.
7. Feiern Sie kleine Schritte
Der erste Anruf ist ein Erfolg. Der Kennenlerntermin ist ein Erfolg. Die erste Zahnreinigung ist ein großer Erfolg. Die Angst verschwindet selten auf einmal — aber sie wird mit jedem guten Erlebnis kleiner. Genau dafür sind wir da.
Der nächste Schritt? Muss heute nicht der Termin sein. Ein Anruf reicht: 0641 / 782 88 — erzählen Sie uns, wovor Sie sich fürchten, und wir erzählen Ihnen, wie wir damit umgehen. Mehr über unseren Umgang mit Zahnarztangst: Angstpatienten bei Lüftner & Jung.
Und wenn die Angst sehr groß ist?
Für manche Menschen ist schon der Anruf eine Hürde — auch das ist okay. Dann kann eine vertraute Person den ersten Kontakt übernehmen und den Termin für Sie vereinbaren; sagen Sie uns nur, dass wir uns auf einen Angsttermin einstellen sollen. Bei ausgeprägter Zahnbehandlungsphobie kann zusätzlich psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein — die Kombination aus Therapie und einem geduldigen Praxisteam hat schon vielen den Weg zurück geebnet. Und falls akute Schmerzen Sie zwingen, bevor Sie sich bereit fühlen: Sagen Sie es uns am Telefon. Schmerzpatienten mit Angst bekommen bei uns beides zugleich — schnelle Hilfe und das langsame Tempo, das Sie brauchen. Der erste Schritt bleibt derselbe: ein Anruf, der zu nichts verpflichtet.
Sie müssen übrigens nichts von alledem perfekt machen. Ein einziger Schritt aus dieser Liste — der zu Ihnen passt — reicht völlig für den Anfang. Alles Weitere ergibt sich in Ihrem Tempo, mit einem Team, das Geduld nicht nur verspricht, sondern eingeplant hat.